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28.06.2013, 19:30 Uhr | Andrea Rey
Ehrungen langjähriger Mitglieder der CDU
Am 26. Juni 2013 fand eine Veranstaltung der Winnender CDU zur Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Dieses Jahr war die Anzahl der zu ehrenden Mitglieder relativ hoch, es sind 25 Mitglieder, die auf mindestens 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU zurückblicken können.
Karin Seibold nimmt die Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft für ihren Gatten Friedrich Seibold von Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Alois Hammel Vorsitzender und Steffen Bilger, MdB entgegen.
Winnenden - In stimmungsvoller Umgebung des Feuerwehrmuseums in Winnenden begrüßte der Vorsitzende Alois Hammel zum einen die Jubilare und Mitglieder als auch den Winndender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, die Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger und Dr. Joachim Pfeiffer und den neu gewählten Bürgermeister der Gemeinde Remshalden, Stefan Breiter. Nach kurzem Rückblick auf die Vorstandsneuwahlen beim Stadtverband Winnenden im Januar und der neuen Zusammensetzung des Vorstandes – Alois Hammel hat den Vorsitz von Wiebke Elzer übernommen und neu im Vorstand konnten Siegfried Lorek und Olaf von Remmen begrüßt werden leitete Alois Hammel auf die Rede von Steffen Bilger, MdB ein.

Steffen Bilger hat kurz Resümee nach einer langen, spannenden Sitzungswoche gezogen und dankte allen Engagierten herzlich. Die CDU hat bundesweit rund eine halbe Million Mitglieder, und es lassen sich auch viele junge Menschen für Politik begeistern, wie man an der Nachwuchsorganisation der Jungen Union sehen kann. Ehrungen sind Meilensteine, die im Rahmen einer solchen Veranstaltung besonders hervorzuheben sind. Oft sind es persönliche Begegnungen mit Mitgliedern, die den Anstoß für das eigene Engagement in der CDU gegeben haben. So war es bei Steffen Bilger die Begegnung mit Friedrich Seibold, der, wie er bemerkte „viel länger in der CDU Mitglied ist als er selbst auf der Welt“. Wichtig für die Politik ist, dass die Mitglieder und Bürger entscheiden, wer in den Parlamenten sitzt. An der Liste der Delegierten zum Bezirksverband lässt sich als Beispiel der breite Querschnitt der Mitglieder erkennen. Zur Situation in Baden-Württemberg führte Steffen Bilger aus, dass der Blick nach vorne wichtig ist. Wahlen von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern sind ein gutes Zeichen, dass das Vertrauen der Wähler in die CDU vorhanden ist, auch für die nächsten Wahlen.

Im Nachgang an den Vortrag wurden die Jubilare geehrt. Leider konnten nicht alle zu Ehrenden an diesem Abend anwesend sein. Nach kurzem Rückblick auf die Meilensteine des Jahres 1988 – Richard von Weizsäcker war Bundespräsident und Helmut Kohl Bundeskanzler, Werder Bremen Fußballmeister, Steffi Graf gewann alle vier Grand Slam-Turniere, Franz Josef Strauß verstarb in diesem Jahr, das Attentat von Lockerbie und der Abzug der Mittelstreckenraketen – wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, ging in seinem Vortrag auf die Situation auf Bundes- und Europaebene ein. Dieses Mal ist die Bundestagswahl eine entscheidende Wahl, auch für den Kurs, den Europa fährt. Von fundamentaler Bedeutung sind Strukturreformen, um die Länder in Europa wettbewerbsfähig zu machen, Zukunftsperspektiven zu schaffen für junge Menschen. Man denke nur an die hohe Jugendarbeitslosigkeit z.B. in Spanien, die über 50% liegt. Deutschland geht es sehr gut, wir haben die höchste Beschäftigung seit Bestehen der Republik, die Ausgaben für Bildung und Technologie sind in dieser Legislaturperiode so hoch wie noch nie zuvor. Davon profitiert der Mittelstand, die HiTec-Industire und die Luft- und Raumfahrtindustrie, in diesen Bereichen können neue Arbeitsplätze aufgebaut werden.

In dieser Sitzungswoche wurden im Bundestag das Wahlprogramm und der neue Haushalt 2014 vorgestellt. Der letzte Haushalt wurde über vier Jahre konstant gehalten. 2014 wird erstmals keine Neuverschuldung erforderlich sein. Aktueller Stand ist auch der, dass die höchsten Steuereinnahmen der Geschichte als auch durch die hohe Beschäftigung bedingte hohen Einnahmen in der Sozialversicherung erzielt werden konnten. Die Alternative Rot-Grün hätte zur Folge, dass die Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherungen steigen würden, die Steuererhöhungen würden nur „die Spitze betreffen“. Allerdings ist Spitze so definiert, dass jeder Handwerksmeister hier im Saal davon betroffen wäre. Von der Kapitalertragssteuer ist jeder betroffen, der in Altersvorsorgemodelle investiert. Kurzum, Dr. Pfeiffer bezeichnete diese Perspektiven als „Angriff auf die Mitte der Gesellschaft“. Den Slogan der Grünen „Wohlstand ohne Wachstum“ sind wie Waschen ohne Wasser, also nicht realisierbar.

Dr. Joachim Pfeiffer dankte allen Helfern und Aktiven, bevor die Ehrungen der 30-jährigen Mitgliedschaften vorgenommen wurden. Im Jahr 1983 war Helmut Kohl Bundeskanzler, Bundespräsident Dr. Karl Carstens. Im Fußball konnte der HSV die Meisterschaft und den Europapokal für sich gewinnen. In den USA gab es das erste Mobiltelefon, Microsoft präsentierte Windows 1.0 in Las Vegas und in Deutschland fiel das deutsche Zündwarenmonopol. Bei der Bundestagswahl kam die CDU auf 48,8% und die Grünen konnten mit 5,6% erstmals in den Bundestag einziehen.

Die Ehrung für die 40-jährige Mitgliedschaft von Friedrich Seibold wurde stellvertretend von seiner Gattin Karin entgegengenommen, da er sich momentan in einer Reha-Maßnahme aufhält. Sie wird auch die herzlichen Genesungswünsche der Winnender CDU überbringen.

Bevor Alois Hammel die Veranstaltung mit bestem Dank an alle Jubilare, den Feuerwehrmuseumsverein, an die Abgeordneten und Oberbürgermeister und Bürgermeister schloss, galt sein herzlicher Dank besonders den jungen Musikern, die die Veranstaltung mit schwungvollen Stücken begleitet haben.

Hier die Übersicht der Jubilare. Es blicken zurück auf 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU: Friedrich Seibold und Wolfgang Seiz
30 Jahre: Hermann Baun, Friedemann Drummer, Jörg Frieß, Rainer Heidenwag, Roland Heinzmann, Helmut Jenner, Horst Käfer, Erika Klöpfer, Eugen Klöpfer, Gretel Klöpfer, Inge Klöpfer, Richard Klöpfer, Walter Klöpfer, Werner Klöpfer, Helmut Löffler, Werner Schillinger, Karin Seibold, Franz Stark, Karl Staufer und Eugen Wenig
25 Jahre: Andreas Naujoks und Ernst Wienicke
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